01
Änderungen nach der Signatur.
Die Verification erkennt Änderungen an signierten Daten und eine inkonsistente Ereigniskette. Eine andere Datei fällt beim Dateiabgleich auf. Der Schlüssel im Record muss zusätzlich über eine unabhängige Vertrauensbasis eingeordnet werden; eine neue Selbstsignatur bestätigt keine bekannte Identität.
02
Manipulation vor der Signatur.
Ein kompromittierter Recorder oder ein kontrolliertes Betriebssystem kann falsche Beobachtungen liefern. Eine gültige Signatur macht diese Angaben nicht wahr. Ebenso kann ein gestohlener Schlüssel unberechtigte Records signieren. Schlüsselverwaltung und Integrität des Geräts bleiben entscheidende Annahmen.
03
Zeit und fehlende Ereignisse.
Lokale Zeitwerte sind keine unabhängig attestierten Zeitstempel. Der Verifier prüft die Reihenfolge und weist erkennbare Uhrsprünge aus. Eine konsistente Kette beweist dabei nicht, dass alle relevanten Vorgänge erfasst wurden. Unterbrechungen und leere Sitzungen erhalten eigene Hinweise.
04
Außerhalb des beobachteten Geräts.
Zweitgeräte, zuvor erhaltene Hilfe und das Abschreiben einer KI-Ausgabe lassen sich durch lokale Eingabesignale allein nicht ausschließen. Der Record beschreibt Beobachtungen innerhalb seines Erfassungsumfangs. Fachliche Entscheidungen benötigen die passenden Regeln und die Möglichkeit, Abweichungen zu erklären.